Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Alles zu Fragen & Problemen mit der TDR und ihren Standart Teilen und Zubehör

Moderatoren: TDRBurner, schubsi, gries, D-Eagle

Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon webster » 11. April 2020, 13:28

Hallo zusammen,

die Kühlwassertemperaturanzeige an meiner 4GX wurmt mich aktuell gerade ein wenig,
der Grund hierfür ist dass sie mehr oder weniger unmotiviert bis fast in den roten Bereich ausschlägt
und dort bei Konstantfahrt z.B. 50km/h dann auch minutenlang bleibt.
Bleibe ich dann stehen (Motor läuft dabei weiter) sinkt die Anzeige langsam bis etwa Mitte,
beim Weiterfahren gehts dann wieder knapp vor den roten Bereich.

=> Kühlwasserstand im Kühler ist immer gut (= voll, mehrmals kontrolliert) und Kühlmittel ist neu,
Niveau im Ausgleichsbehälter steht immer unverändert bei Maximum - alles gut...
Es läuft nichts über und sie kocht auch nicht.
Thermostat ist neu, Kühler + komplettes Kühlsystem wurde vor 200km von mir mehrmals gespült.
Bei Motorlauf und offenem Kühlerverschluß blubbert nichts, Kühlmittel ist sauber und klar wie
beim Befüllen.
Weil ich solchen Dingen nachgehe bevor etwas passiert bin ich mit meinem Infrarotthermometer ausgerückt
und hab ein paar Mal gemessen als die Anzeige knapp vorm roten Bereich stand.
Resultate: im Bereich Zylinder und Kopf 60-62GradC, höchste Temperatur 65GradC im Bereich
Kopfdichtung. Das ist absolut iO, kein Grund zur Sorge.
Ich hab ja noch eine 350er RD und eine 750er XTZ, deren Wassertemperaturanzeigen hab ich mal
schnell mit der von meiner 4GX verglichen.
Vorgehensweise: Mit Widerstandsdekade an meiner RD solange gespielt bis die Anzeige in der Mitte
steht, das ergibt 40 Ohm.
Damit dann an die XTZ und an die TDR gegangen und den Ausschlag dokumentiert.
Also, RD ist von der Zeigerposition exakt mittig, die XTZ etwas "kühler" und die TDR schon knapp vor dem roten Bereich.
Interessant ist auch dass die RD und XTZ-Anzeigen wunderbar gedämpft sind, meine TDR aber sofort und zackig
bei Zündung ein auf den Anzeigewert springt.
Beim Fahren zappelt die Nadel der TDR auch sporadisch ein bisschen, am Zeigerende geschätzte 2-3mm.
Elektrischer Kontakt zum Sensor ist sauber und sitzt stramm, Kabel zur Anzeige ist bereits Widerstandsmäßig
vermessen und unauffällig.
Schraubanschlüsse an der Anzeige sind auch sauber und gut.

Ich bekomme jetzt ein Tauschkombi, bei dem werde ich die Wassertemperaturanzeige einmal trocken
vermessen (Dämpfung vorhanden ja/nein, welcher Ausschlag bei 40 Ohm) und höchstwahrscheinlich
feststellen dass meine aktuell verbaute Anzeige einen Schuß hat.
Der Austausch ist ja keine Hexerei.

Sind die Wassertemperaturanzeigen bei Euren Böcken gedämpft oder auch zappelig nervös wie bei mir?
Hier noch ein paar Bildchen bei 40 Ohm "Wassertemperatur".

Grüße + frohe Ostern, Harry

IMG_4266.JPG
TDR (4GX) bei 40 Ohm
IMG_4266.JPG (155.53 KiB) 3077-mal betrachtet

IMG_4267.JPG
RD350 (1WT) bei 40 Ohm
IMG_4267.JPG (113.79 KiB) 3077-mal betrachtet

IMG_4270.JPG
XTZ750 (3LD) bei 40 Ohm
IMG_4270.JPG (135.71 KiB) 3077-mal betrachtet

IMG_4272.JPG
Meine Widerstandsdekade :-)
IMG_4272.JPG (125.89 KiB) 3077-mal betrachtet
webster
Mofafahrer
Mofafahrer
 
Beiträge: 76
Registriert: 26. November 2019, 22:55
Wohnort: A - Steiermark

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon webster » 12. April 2020, 06:31

Bis zum Eintreffen meines Austauschinstruments werde ich nach dem Ausschlussverfahren
noch eine Übung starten, und zwar umgehe ich den Wassertemperatursensor im
Zylinderkopf und ersetze ihn durch einen Festwiderstand.
Meine Dekade ist dafür zu sperrig, aber ich nehm einfach einen 47 Ohm Widerstand
aus meinem Fundus und schau mal ob die Anzeige damit beim Fahren auch dieses
sporadische Zappeln hat.
Einen mechanischen Defekt an der Kopfdichtung, Thermostat oder Wasserpumpe schließe
ich nach den Messungen mit dem Infrarotthermometer aus, dafür sind die Ergebnisse einfach zu
sehr im grünen Bereich.

Dieses ungedämpfte Anzeigeverhalten wundert mich immer noch sehr, macht bei einer
Temperaturanzeige (ist ja bekanntlich träge und muss nicht hochdynamisch sein) auch
keinen wirklichen Sinn?
Vielleicht hat schon mal jemand von Euch auf seine Temperaturanzeige geschaut und
schreibt dieses Verhalten hier rein :roll: ?

Grüße, Harry
webster
Mofafahrer
Mofafahrer
 
Beiträge: 76
Registriert: 26. November 2019, 22:55
Wohnort: A - Steiermark

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon schubsi » 12. April 2020, 09:44

Moin Harry...

"Ruhe bewahren" ist eine recht gute Idee...

Solange nix kocht oder irgendwo rausspritzt wird es wohl an der Anzeige liegen.

Zappelig ist sie im Normalfall keinesfalls. Ich hätte einen Defekt im Anzeigegerät selbst vermutet, vielleicht purzelt im Gehäuse irgendwas loses rum, was da nix verloren hat. Ich hab da sogar schon mal "nen Kurzen" reingebaut (Tachoscheiben auf weiß umgebaut und von hinten mit selbstklebender AluFolie lichtdicht gemacht) und mich gewundert, warum die dusslige Sicherung ständig durchflammt. Das Gerät ist mMn sehr simpel aufgebaut...

Die komplette Instrumenteneinheit lässt sich leicht zerlegen, dann kannst Du das in Ruhe durchmessen. Gelegentlich kann man die Instumente günstig gebraucht erwerben, da lohnt eine Festwiderstandslösung gar nicht, immerhin hat die Anzeige einen informativen Wert in der Warmlaufphase, ich würde nicht darauf verzichten wollen...

-==[Schubsi]==-
Bild
Benutzeravatar
schubsi
Vollblutbiker
Vollblutbiker
 
Beiträge: 1572
Registriert: 27. September 2009, 19:07
Wohnort: Berlin - Lichterfelde

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon webster » 12. April 2020, 10:07

Hi Schubsi,

frohe Ostern!!
Ruhe bewahren ist gut, ich werd’s probieren :D
Den Festwiderstand häng ich nur rein um einen Defekt an meinen Sensor auszuschließen.
Wenn mit Festwiderstand die Anzeige immer noch zappelt dann bleibt wirklich nur mehr
die Anzeige als Fehlerquelle, und dann muss ich sowieso auf mein Tauschinstrument warten
welches kommende Woche bei mir eintrudeln sollte...
Ich persönlich finde die Anzeige der TDR wunderbar, weil dadurch -wie Du schon völlig richtig sagst-
der Warmlauf sichtbar wird und auch Trends wie z.B. permanent zu heiss/kalt oder
kurzfristige Peaks bei Bergfahrten mit geringem Fahrtwind erkennbar werden.
Systeme nur mit Kontrollleuchten die immer häufiger in unseren PKWs anzutreffen sind oder aber
Anzeigen mit Plateaufunktion (Anzeige steht bei realen 75 - 115GradC immer auf konstant 90GradC)
nehmen uns immer mehr Einblick in die technischen Systeme unserer Fahrzeuge, die wenigsten User
können mittlerweile mit solchen Infos auch irgendetwas anfangen, leider...
Wir hier wollen aber wissen was in unseren Böcken so abgeht und warum etwas ruckelt oder nicht sauber
läuft, und das finde ich sehr gut!

Grüße, Harry
webster
Mofafahrer
Mofafahrer
 
Beiträge: 76
Registriert: 26. November 2019, 22:55
Wohnort: A - Steiermark

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon webster » 13. April 2020, 06:28

Ich war gestern mit dem 47 Ohm Widerstand eine kleine Runde unterwegs und konnte das
Zappeln erneut finden - der Sensor ist also erst mal ausgeschlossen.
Es war keine Monstertour, aber weil ich jetzt genau drauf geachtet habe lässt sich doch ein
gewisses Muster erkennen, und zwar zappelt die Anzeige trendmässig im höheren Drehzahlbereich.
Nicht immer, aber wenn dann bei n > 6000rpm.
Darunter stand der Zeiger für meine Begriffe ausreichend stabil.
Mittlerweile dreh ich den neuen Kolben beim Beschleunigen schon voll aus, nach knappen
400km ist das durchaus ok finde ich :D
Läuft seeeeehr fein und macht ordentlich Druck, gefällt mir!
Ich denke dass sich wegen meiner scheinbar defekten Dämpfung hier irgendein Resonanzeffekt einstellt,
und dadurch flippt der Zeiger mal kurz aus wenn die Frequenzen grad passen.
Ich werde weiter berichten.

Grüße, Harry
webster
Mofafahrer
Mofafahrer
 
Beiträge: 76
Registriert: 26. November 2019, 22:55
Wohnort: A - Steiermark

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon webster » 26. April 2020, 21:38

Ich hab mich zum Thema wieder etwas beschäftigt, ich wollte wissen
welche Wassertemperatur welchen Zeigerausschlag verursacht.
Dazu hab ich mein ungedämpftes Instrument an einen neuen
Wassertemperatursensor geschlossen, Versorgungsspannung
über Netzgerät konstant 13,5Volt.
Dazu heißes Wasser aus dem Wasserkocher und ein Thermometer
bis 110GradC, fertig ist der Versuchsaufbau.
Den Widerstand des Sensors hab ich auch vermessen, das geht ja
sehr fix einfach mal schnell mit.

Zwischenzeitlich ist auch mein AustauschInstrument angekommen,
die Wassertemperaturanzeige daraus ist sehr stark gedämpft -
so wie es sich gehört.
Wie diese Dämpfung realisiert wurde ist mir aber noch nicht ganz klar,
die Anzeige lässt sich ohne Zerstörung nur sehr wenig zerlegen.
Ich denk mal dass ein zähes Medium (Öl, Glyzerin?) im Inneren
für den Dämpfungseffekt sorgt.

Naja, hier mal die Ergebnisse:

Grüße, Harry

IMG_4383.JPG
der neue Sensor...
IMG_4383.JPG (156.49 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4373.JPG
Versuchsaufbau 1
IMG_4373.JPG (87.59 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4372.JPG
Versuchsaufbau 2
IMG_4372.JPG (113.9 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4370.JPG
Wassertemperatur = 35degC
IMG_4370.JPG (98.66 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4369.JPG
Wassertemperatur = 45degC
IMG_4369.JPG (88.85 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4368.JPG
Wassertemperatur = 55degC
IMG_4368.JPG (111.93 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4367.JPG
Wassertemperatur = 65degC
IMG_4367.JPG (104.83 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4366.JPG
Wassertemperatur = 75degC
IMG_4366.JPG (104.87 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4371.JPG
Wassertemperatur = 85degC
IMG_4371.JPG (106.94 KiB) 2455-mal betrachtet

IMG_4384.JPG
Widerstandswerte
IMG_4384.JPG (158.32 KiB) 2455-mal betrachtet
webster
Mofafahrer
Mofafahrer
 
Beiträge: 76
Registriert: 26. November 2019, 22:55
Wohnort: A - Steiermark

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon webster » 9. Mai 2020, 20:32

Ich hab wieder ein Update, und zwar ist mein neues, gebrauchtes
Anzeigeinstrument in Kombination mit dem brandneuen Temperatursensor
jetzt eine sehr gut funktionierende Meßkette.

Nachdem ich ja den Sensor und die Anzeige mithilfe des Wasserkochers
kalibriert habe ist mir jetzt auch klar bei welcher Zeigerstellung
welche Kühlmitteltemperatur herrscht.

Die Anzeige ist wunderbar gedämpft, und unter keinen Umständen
bzw. Zuständen konnte ich bisher einen Zeigerausschlag weiter als "12Uhr", also
genau senkrecht, wahrnehmen.

Wie jedoch die Dämpfung realisiert wurde ist mir immer noch nicht 100%ig klar,
ich hab mal ein Instrument soweit es geht zerlegt - aber außer der sehr voluminösen
Spule erkennt man nicht viel.
Der "Topf" sitzt einfach außen drüber, wird eine Schutzfunktion haben...
Schaut selbst:

Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee wie die Dämpfung bei dieser
Art von Anzeige funktioniert?

Grüße, Harry

IMG_4463.JPG
IMG_4463.JPG (116.83 KiB) 2356-mal betrachtet

IMG_4464.JPG
IMG_4464.JPG (105.84 KiB) 2356-mal betrachtet

IMG_4465.JPG
IMG_4465.JPG (110.73 KiB) 2356-mal betrachtet

IMG_4466.JPG
IMG_4466.JPG (113.29 KiB) 2356-mal betrachtet

IMG_4467.JPG
IMG_4467.JPG (90.5 KiB) 2356-mal betrachtet

IMG_4468.JPG
IMG_4468.JPG (97 KiB) 2356-mal betrachtet

IMG_4469.JPG
IMG_4469.JPG (95.99 KiB) 2356-mal betrachtet
webster
Mofafahrer
Mofafahrer
 
Beiträge: 76
Registriert: 26. November 2019, 22:55
Wohnort: A - Steiermark

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon schubsi » 10. Mai 2020, 07:33

Moin Harry...

Du hattest die Gegenüberstellung Temp-Widerstand-Zeigerstellung mit dem alten Instrument gemacht.
Trifft die selbe auch auf das neue Instrument zu?
Dann fände ich maximale ca. 60°C Kühlmitteltemperatur direkt am Zylinderkopf direkt in der Flüssigkeit gemessen eigentlich eher zu wenig. Immerhin gehts "nebenan" im Brennraum ziemlich hoch her...

Meine Schätzung läge eher bei um die 80-90°C, was auch nicht kritisch wäre, da das System einen Überdruck aufbaut (ca. 0.9 bar - geschätzt), wodurch der Siedepunkt des Wasseranteils höher liegt als unter atmosphärischem Druck.

Bezüglich der Dämpfung hätte ich auch eine Kapsel vermutet, die durch Reibung zu aufgeregte Zeigerbewegungen unterbindet, aber nichts genaues weiß ich nicht. Vielleicht sind ja auch die Wicklungen so dimensioniert, dass Polveränderungen (2 Spulen "kämpfen" gegeneinander) nur sehr träge vonstatten gehen. Der Defekt (Sprunghaftigkeit der Nadel) könnte durch einen Kurzschluss in den Wicklungen verursacht werden, der nur bei speziellen Vibrationen bzw. Bewegungen in eine ganz bestimmte Richtung zustande kommt.

Interessant dabei für mich: Ich habe für den Einbau der weißen Instrumentenhintergrundscheiben die Nadeln abhebeln müssen. Anschlließend konnte ich nur Pi-mal-Daumen kalibrieren, also Mittelstellung bei normaler Fahrweise bei normalen Temperaturen. Mit Deinen Erkenntnissen könnte ich sogar messen und semi-professionell "eichen" :wink:

Ist aber nicht hyperwichtig, weil ich inzwischen am Geräusch erkenne, wenn mein Kühlmittel kocht und mal wieder ne neue Kopfdichtung nötig ist :lol:

LG

-==[Schubsi]==-
Bild
Benutzeravatar
schubsi
Vollblutbiker
Vollblutbiker
 
Beiträge: 1572
Registriert: 27. September 2009, 19:07
Wohnort: Berlin - Lichterfelde

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon freeyourminds » 10. Mai 2020, 20:34

Ich würde davon ausgehen dass die Dämpfung im Kern der Spule, dem weißen Kunststoffteil, realisiert wird entweder durch Öl ect. oder eine entsprechende Wickelfeder.

@ schubsi ich hab damals beim Tausch der Tachoscheiben die Nadel vorsichtig über den Endanschlag gehoben und mir markiert wo sie stehen blieb, wenn ich mich richtig erinnere war das genau über der Schraube.
Benutzeravatar
freeyourminds
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2291
Registriert: 11. Mai 2005, 12:02
Wohnort: Berlin

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon webster » 13. Mai 2020, 19:46

Hallo Jungs,

danke für Eure Antworten!
Schubsi, Dir kann man nichts erzählen - Du checkst einfach alles :D
Die Bilderserie mit dem Wasserkocher war definitiv die Messkette neuer Sensor mit meinem
ungedämpften Instrument.
Danach (das habe ich aber nicht hier erwähnt, ist nicht soo spannend) habe ich die gleiche Übung mit der
Messkette neuer Sensor mit quasi neuem, gedämpften Instrument wiederholt.
Die Ergebnisse (also der Zeigerausschlag bei definierter Wassertemperatur) sind bei beiden
Instrumenten identisch, da war ich selbst überrascht...

Die sich einstellende Temperatur wird um die 70degC betragen, die Zeigerposition Ist fast perfekt bei 12Uhr,
das ist so schon ok. Das Thermostat hatte ich beim Kolbenwechsel ja auch neu gegeben, ich bin jetzt zufrieden.

Zum Thema Dämpfung: ich schau mal ob ich ein nicht verharzendes, zähes Medium finde.
Ich denke da an z.B. soetwas wie in Barometern für den technischen Bereich enthalten ist, das sollte
Glyzerin sein.
Wenn es nichts taugen sollte ist das schnell mit Bremsenreiniger wieder weggespült...

Grüße, Harry
webster
Mofafahrer
Mofafahrer
 
Beiträge: 76
Registriert: 26. November 2019, 22:55
Wohnort: A - Steiermark

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon schubsi » 16. Mai 2020, 07:18

Moins...

fym hat geschrieben:ich hab damals beim Tausch der Tachoscheiben die Nadel vorsichtig über den Endanschlag gehoben und mir markiert wo sie stehen blieb, wenn ich mich richtig erinnere war das genau über der Schraube.

So bin ich da auch ran gegangen, schon klar...
Interessant finde ich nun die recht genaue Feststellung, bei welcher Zeigeranzeige welche Temp gemessen wurde. Bisher empfand ich das skalenlose Instrument nur als Gimmich und ungefähre Anzeige, wenn sie nun nicht mehr ganz so eiskalt ist (--> schonener Fahrtbeginn)


webster hat geschrieben:Glyzerin

Das mag schon sein, aber wieso wäre das dann "weg" und täte nicht mehr seinen Dienst. Ich vermutete ja auch eine Art Kapsel, die müsste aber geschlossen bleiben, damit das Dämpfmittel sich nicht verflüchtigt. Um an die Kapsel ran zu kommen (vielleicht könte man einen O-Ring ersetzen), müsste man aber die Wicklung entfernen, und spätestens da würde ich aufgeben ;)

Viel Spass noch beim Vermehren der Erkenntnisse!

PS: Man müsste ja glatt mals schauen, ob man nicht ein Ersatzinstrument (ggf. mit alternativem Geber) verwenden könnte, z. B. die kleinen Coin-Geräte von Koso
https://www.louis.de/artikel/koso-coin- ... e/10036676

-==[Schubsi]==-
Bild
Benutzeravatar
schubsi
Vollblutbiker
Vollblutbiker
 
Beiträge: 1572
Registriert: 27. September 2009, 19:07
Wohnort: Berlin - Lichterfelde

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon suzi0177 » 16. Mai 2020, 13:28

schubsi hat geschrieben:Man müsste ja glatt mals schauen, ob man nicht ein Ersatzinstrument (ggf. mit alternativem Geber) verwenden könnte


Hallo TDR Treiber,
ich hab jetzt erst mal am Dienstag TUV und danach verbau ich, wie an meinen SUZIS, folgende Temp Messeinrichtung an meinen Belgardas.
Die Anzeige ist sehr genau und passt optisch gut zu den analogen Anzeigen.

- Temperatur Messinstrument von Conrad Electronic mit Tauchbulbe d=6 mm (ca. 17,- Euro)
- Messing Tauchhülse vom Heizungsbauer muß angepasst werden (en Flasch Bier)

schönes WOE
hp
Dateianhänge
IMG_6176.JPG
IMG_6176.JPG (193.7 KiB) 2133-mal betrachtet
Benutzeravatar
suzi0177
Fahrschüler
Fahrschüler
 
Beiträge: 107
Registriert: 28. April 2019, 14:38
Wohnort: 54636 Bickendorf

Re: Kühlwassertemperaturanzeige 4GX

Beitragvon suzi0177 » 5. August 2020, 15:58

Hey TDR Treiber,
TÜV Abnahme erfolgt, Möppelchen brennt, und die analoge Wasser Temperatur Anzeige ist montiert.

Hier für die Allgemeinheit die abgeänderte Ausführung:
- IMIT Temperatur Messgerät von Conrad
- keine Tauchhülse sondern...
- Messing T Schlauchverteiler für 16 ner Schlauch Durchmesser
- Messbulbe eingeklebt und abgedichtet
Dateianhänge
IMG_7557.JPG
IMG_7557.JPG (142.03 KiB) 9-mal betrachtet
IMG_7558 (31.07.2020).JPG
IMG_7558 (31.07.2020).JPG (133.4 KiB) 9-mal betrachtet
Benutzeravatar
suzi0177
Fahrschüler
Fahrschüler
 
Beiträge: 107
Registriert: 28. April 2019, 14:38
Wohnort: 54636 Bickendorf


Zurück zu Fragen & Probleme

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste

cron