DR 125

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freeyourminds
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Re: DR 125

Beitrag von freeyourminds »

suzi0177 hat geschrieben:
Hey fym,
das Laden des Akkus hat aber lange gedauert. :roll:
Es ist dann sogar ein neues Handy geworden. Das alte war 5 Jahre alt, extrem langsam mittlerweile, der Akku dauernd leer und an dem Wochenende hat es angefangen zu meckern dass der interne Speicher voll ist und nichts mehr geht.
suzi0177 hat geschrieben: Wenn die Reib- und Stahlscheiben alle im Sollmaß sind, und die richtigen Stückzahlen vebaut sind, kann bei gezogener kupplung kein Spiel an den Lamellen sein!
Dann kann es mMn doch nur an dem Ausrückmechanismus liegen!
Länge Gewindestift # 20 ok? Einfach mal ne längere reinschrauben und damit testen1
Länge Ausrückstange # 13 ok?
Ausrückhebel # 15 unten ausgenudelt?
Hoffe du hast Erfolg bei der Fehlerfindung
LG hp
Moment ich glaube wir reden an einander vorbei.
Wenn ich die Kupplung ziehe rückt die Druckplatte aus und zwischen den Lamellen und den Scheiben entsteht entsprechend das nötige Spiel damit diese sich frei drehen können (Foto 2 von der Kupplung). Das funktioniert soweit die Druckplatte bewegt sich um rund 3mm nach Außen, das sollte bei dem kleinen Motor mit der Kupplung reichen.
Nur dreht sich die Kupplungsnarbe im Korb nicht so leicht wie sie sollte. Jetzt bin ich davon ausgegangen, dass die Scheiben und Lamellen an den Kerben, die sich im lauf der Jahre gebildet haben, hängen bleiben und sich deshalb nicht frei bewegen können. Also hab ich die gestern raus geschliffen was auch nichts gebracht hat.

Die Lamellen und Scheiben kann man schön vor und zurück bewegen ohne wiederstand. Dreht man aber an der Druckplatte merkt man einen deutlichen wiederstand.
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suzi0177
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Re: DR 125

Beitrag von suzi0177 »

freeyourminds hat geschrieben: - ich glaube wir reden an einander vorbei.
jäp
freeyourminds hat geschrieben:
- Nur dreht sich die Kupplungsnarbe im Korb nicht so leicht wie sie sollte. Jetzt bin ich davon ausgegangen, dass die Scheiben und Lamellen an den Kerben, die sich im lauf der Jahre gebildet haben, hängen bleiben und sich deshalb nicht frei bewegen können. Also hab ich die gestern raus geschliffen was auch nichts gebracht hat.
Die Lamellen und Scheiben kann man schön vor und zurück bewegen ohne wiederstand. Dreht man aber an der Druckplatte merkt man einen deutlichen wiederstand.
Der Kupplungs Innen- und Außenkorb müssen sich bei nicht montiertem Scheibenpaket leicht drehen lassen.
Is die dicke Passscheibe zwischen Außen- und Innerkorb verbaut?
Bei montiertem Scheibenpaket spürst du schon einen gewissen Widerstand weil ja schon eine Verbindung mit der Getriebewelle und Getrieberädern besteht.
hp
freeyourminds
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Re: DR 125

Beitrag von freeyourminds »

Ähm kurz gesagt ja, ja und ja.

Ausführlich heißt das:
Die Kupplungsnarbe lässt sich wenn das Getriebe in Neutral steht, ohne Belag- und Stahlscheiben drin ganz einfach drehen.

Die Passscheiben sind alle drin sowohl die große zwischen Korb und Narbe als auch die kleine am Ausrücklager und augenscheinlich sind auch alle in Ordnung man sieht zwar Laufspuren in Form von blanken Stellen diese sind aber nicht spürbar.

Wenn das Getriebe in Neutral steht bei gezogener Kupplung ist der wiederstand schon sehr deutlich spürbar.

Aufgetreten ist das Problem auch erst nach dem Ölwechsel zuerst nur bei warmen Motor später auch. Allerdings hatte ich es darauf geschoben, dass wir mit dem alten Öl den Motor nie sehr lange haben laufen lassen und sich nach dem Ölwechsel vielleicht langsam alte Ablagerungen von der Kupplung gelöst haben, was zum kleben geführt hat.

Deshalb hab ich die Beläge und Scheiben neu gemacht. Alles war gerade, die Beläge waren nicht mehr super aber sie hatten noch Material drauf also Ich jung war und kein Geld hatte wäre Ich damit noch 5.000-10.000 km weiter gefahren bis die Kupplung angefangen hätte zu rutschen.

Ich glaube ich bau am Wochenende den Vergaser wieder ein kippe frischen Sprit in den Tank und lasse den Motor warm laufen, mal sehen ob es mit warmen Öl besser wird oder ich wechsel gleich das Öl nochmal auf eine andere Marke.
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suzi0177
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Re: DR 125

Beitrag von suzi0177 »

freeyourminds hat geschrieben:Die Kupplungsnarbe lässt sich wenn das Getriebe in Neutral steht, ohne Belag- und Stahlscheiben drin ganz einfach drehen.
bei nicht montiertem Scheiben Paket
> der Kplg Innenkorb Ja
> der Kplg Außenkorb auch, aber etwas schwerer, weil ja über Primär Zahnrad ein Eingriff zur KW besteht.
freeyourminds hat geschrieben:Wenn das Getriebe in Neutral steht bei gezogener Kupplung ist der wiederstand schon sehr deutlich spürbar.
In diesem von dir beschriebenem Fall is die Kplg ja komplett verbaut und der Widerstand natürlich viel größer, weil Verbindung zur KW und über die Getriebewelle zum Getriebe besteht.

Wie du schreibst, is alles im Soll Maß und richtig verbaut, somit würde ich auch das Motörchen starten, und die Kplg mal im Betrieb testen.
Was ich allerdings nicht verstehe ist deine Aussage: erst aufgetreten nach dem Ölwechsel!!!
Oder reden wir immer noch aneinander vorbei?
hp
freeyourminds
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Re: DR 125

Beitrag von freeyourminds »

Ja den Korb kann ich minimal drehen. Wenn ich die Zündkerze rausdrehe geht das bestimmt auch besser aber mit Kompression im Zylinder ist das extrem schwer.

Wie gesagt bei gezogener Kupplung! Da sollte ja nur noch minimale Reibung zwischen den Scheiben bestehen.

Ja das Problem mit der nicht trennenden Kupplung ist erst nach dem Ölwechselwechsel aufgetreten. Vorher funktionierte alles normal. Da alles mechanisch funktioniert und die Kupplung neu ist hab ich das Öl im verdacht. Den bis jetzt hab ich jedes mal die gleiche Marke und viskosität eingefüllt.
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schubsi
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Re: DR 125

Beitrag von schubsi »

Den bis jetzt hab ich jedes mal die gleiche Marke und viskosität eingefüllt
Magst Du uns denn die Sorte verraten?
Keine Sorge, ich interpretiere es nicht als Schleichwerbung! ;)

Einen ähnlichen Effekt (nicht so extrem wie bei Dir) hatte ich auch schon mal mit 10w30 Castrol Vollsynth bei meiner 5AN DeltaBox, das Zeug war zu dünn, obwohl es den Specs entsprach. Es bewirkte, dass die Kupplung klebte, besonders heftig beim Kaltstart und erstmaligem Einlegen des 1. Ganges, nicht selten wollte sie unter meinem Hintern weghopsen , um dann abzusaufen...

Ich hatte es aber bei meiner Charlotte (Honda XL125V7), dass nicht messbare Verwerfungen von Lamellen und Stahlscheiben dazu führten, dass die Kupplung extrem rupfig war und auch nicht wirklich gut trennen wollte, egal bei welchem Betriebszustand. Erst ein endgültiger Austausch des kompletten Pakets brachte Besserung.

PS: Dein Bowdenzug ist erstklassig in Ordnung und "federt" nicht nicht? Wenn innen (nicht sichtbar) einige/mehrere Fäden des Stahlseils gerissen sind, wird trotz vollem Hebelzug auch nicht komplett getrennt.

LG

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Re: DR 125

Beitrag von freeyourminds »

10W40 teilsynsthetisch von Polo.

Die Kupplung ist komplett neu und bei der Alten Kupplung bestand das gleiche Problem auch.

Der Bowdenzug ist nicht neu aber der Ausrückhebel wird bis zum Anschlag gezogen, da hab ich schon überprüft.

Wenn man die Kupplung zieht bewegt sich die Druckplatte um ca. 3mm nach Außen und das gleichmässig. Wenn ich mir den Durchmesser der Ausrückwelle, des Simmerrings und der Kupplung ansehe erscheint mir das plausible.

Da ich die einzelnen Scheiben des Kupplungspakets bei gezogener Kupplung axial gut bewegen kann, schließe ich aus das die Beläge doch noch irgendwo am Korb oder der Narbe hängen bleiben.

Ich bin ratlos, nachher baue ich erstmal den Vergaser wieder ein, betanke sie und werde vielleicht mit dem neuen Heck anfangen.
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Re: DR 125

Beitrag von freeyourminds »

Problem gelöst. Nach dem der motor etwas gelaufen ist wurde es besser. Zu Anfang ist es beim Gangeinlegen ausgegangen, dann hat sie nur noch leicht nach vorne gezogen. Da der Ölstand ungefähr auf Hälfte war ja ich einfach etwas anderes Öl drauf gekippt. Jetzt klackt es nur noch beim Gang einlegen.

Aber der Vergaser mach jetzt neue Zicken, dicht scheint er jetzt zu sein. Entweder lag es an der Achse von schwimmer die hab ich poliert und das eine Auge wo sie im Vergaser gelagert ist überarbeitet oder der Schwimmer war minimal undicht, er hatte an einer Ecke eine Kerbe die ich mit Epoxy gefüllt habe.
Dafür läuft sie jetzt nur mit Choke und geht bei minimalen Gasgeben aus, so lange wie sie stand ist sicher wieder nur ne Düse zu. Nichts schlimmes also.

Mit rostfreier Auspuffanlage und auf gearbeiteten Luftfilterkasten sieht Die gleich nochmal besser aus.
Bild

Ich hab ein Kunststoffreperaturset bestellt das kam diese Woche an. Eigentlich ist es nur ein 80W Lötkolbe mit sehr breiter Spitze, einem Halter, ein Drahtgewebe und ABS-Streifen. Sonst hab ich bisher eine 30W Lötpistole, ein Heißluftföhn oder in königlichem aufgelösten Kunststoff für Reparaturen verwendet.
Damit werde ich das neue Heck anpassen.

Ausprobieren musste ich das neue Spielzeug natürlich auch gleich und hab mal ein Riss in der alten Frontverkleidung meiner SV verschweißt.
Bild
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Re: DR 125

Beitrag von suzi0177 »

freeyourminds hat geschrieben:Bild
Der Auspuff zum Entrosten in Zitroenensäre eingelegt.
Hey fym,
ich möchte auch so schöne Teile haben, und hab dein heutiges Foto vom revidierten Puff gesehen und bitte um Mitteilung wie du das geschafft hast!
- du schreibst mit Zitronensäure > flüssig oder Pulver, wieviel %, welches Mischverhältnis, Einwirkzeit wie lange?
Gruß hp
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Re: DR 125

Beitrag von freeyourminds »

Ich nehme dafür Zitronensäure in Pulverform. Das ist am einfachsten und ungefärlichsten. Ich hab auch schon mit Soda und Strom entrostet, also per Elektrolyse aber dafür braucht man dann einen Opferanode am besten aus Edelstahl und es entsteht Wasserstoff, der leicht entzündlich ist (Knallgas)

Ich musste für die Aktion neue Zitronensäure kaufen weil ich nur noch 250 Gramm hatte. Ich kauf die Zitronensäure immer bei E-Bay zu 5kg das hält immer ein paar Jahre.

Das Mischungsverhältniss setzte ich nach Augenmaß an d. H. ich erstelle einfach eine gesättigte Lösung. Dazu gebe ich in Wasser, das Raumtemperatur hat, Stück für Stück die Zitronensäure bis sie sich nicht mehr auflöst. Das Entrosten kann je nach dem wie verrostet die Teile sind und wie hoch die Wassertemperatur ist ein paar Stunden bis Tage dauern. Man sagt pro 10°C mehr verdoppelt sich der Wirkungsgrad.

Am besten geht es wenn man die Teile zwischendurch mal mit einer Edelstahl- oder Messingbürste abbürstet.

Ich spüle die Teile wenn alles rostfrei ist mit klarem Wasser und neutralisiere mit einer Sodalösung und dann muss man das Metall schnell trocknen und vor neuen Rost schützen. Der Krümmer und der Endtopf haben beim trocknen mit der Heißluftpistole schon wieder Flugrost angesetzt. Das läst sich aber wegbürsten.

Wenn man z.b. Einen Tank von innen entrostet sollte man ihn mit Spiritus spülen, das Ethanol bindet das Wasser aus den kleinen Ecken und Falzen.

Die Rostnarben im Metall sieht man natürlich trotzdem.

Mit einem Zitroenensäurebad kann man auch verzinkte Schrauben blank bekommen, so mach ich da wenn ich Schrauben schwarzbrenne.
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Re: DR 125

Beitrag von suzi0177 »

Danke fym, für die detailierte Beschreibung.
Ich vermute jetzt zu wissen warum es bei mir nicht gefluppt hat, du arbeitest mit einer gesättigten Lösung, und ich war davon seeehr weit entfernt.
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Re: DR 125

Beitrag von freeyourminds »

So am Mittwoch hat der Sohn den Führerschein bestand, hat etwas länger gedauert, eigentlich wollte er nach dem letztes Jahr die zweite Fahrstunde geplatzt ist gar nicht weiter machen aber nach einem Fahrschulwechsel (ein uper Team da dich auch mit Menschen um gehen können die nicht der gängigen Norm entsprechen) ging dann auf einmal alles sehr schnell.
Er hat viel weniger Fahrstunden gebraucht als die Meisten anderen.

Heute war ich mit der DR beim TÜV und den hat sie ohne erkennbare Mängel bestanden. Allerdings gab es noch einige Probleme Das Schwimmernadelventil hab ich jetzt insgesamt 3 mal gewechselt. das letzte war ein originales von Topham dabei ist der Schmutzfilter kaputt gegangen, den Tank musste ich auch noch mal entrosten weil er solange stand.

An das Vergasereinstellen und immer wieder reinigen wegen der langen Standzeit in Verbindung mit der sehr haltbaren E10-Sprit will ich gar nicht denken. Die Gemischschraube ist an der Unterseite vom Vergaser angebracht ca. 5cm über dem Motorgehäuse da kommt man nur dran wenn man den Vergaser ausbaut, dafür muss man aber den Tank abnehmen, wofür wiederum die Sitzbank ab muss an deren Schrauben man nur ran kommt wenn die hinteren Seitenverkleidungen demontiert sind. Das alles nur weil das untere Einstellgewinde des Gaszugs fest mit der Bowdenzughülle verbunden ist, so muss mal alle befestigungen am Rahmen lösen und die ganze Bodenzughülle mitdrehen um ihn am Vergaser ab zuschrauben. Hier werde ich auf jeden Fall einen neuen Bowdenzug zusammen bauen bei dem das untere Gewinde drehbar gelagert ist.

Montag hab ich frei (Feiertag) da geht's dann zum Zulassungsdienst. Termine bei der Zulassungsstelle sind in den nächsten 2 Monaten nämlich nicht mehr frei.

Versicherungen für Fahrer unter 18 sind ja mittlerweile extrem teuer. 500€ mehr als wenn wir die DR nur auf mich und meinen Frau versichern. Was wir jetzt auch gemacht haben. Denn bei der Versicherung wo wir den Roller versichert haben gibt es einen extra Tarif für Junge Leute (180€) damit können sie aus der Familie und Bekanntschaft alle Fahrzeuge fahren die bei denen versichert sind ohne das extra anzumelden und Mehrkosten.Das haben wir zufällig erfahren als wie die Versicherung vom Roller von Mofa auf 45km/h geändert haben.
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